Kulinarische Trends im Wandel der Zeit (Teil IV) …

… von der Nahrungsaufnahme zur Lust auf Genuss.

Die Jahrhundertwende

brachte für die gesamte europäische Kulturgeschichte mit der französischen Revolution eine beachtliche Veränderung. Industrialisierung und Tourismus waren einige der Folgen, die das 19. und die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts prägten. Die ersten Restaurants und Nobel-Hotels eröffnen in großen Städten, die Fürstenhäuser verlieren das „Monopol des guten Geschmacks“ und „müssen“ es fortan mit der bürgerlichen Oberschicht teilen. Das Nachschlagewerk der klassischen Küche „Le Guide culinaire“ des Auguste Escoffier – einer der berühmtesten Köche dieser Zeit – gilt immer noch als Grundlage Kochkunst für die heutige Speisenzubereitung auf Gourmet-Niveau.

Die Neuzeit erzwang vom Menschen eine Umstellung seiner Lebens- und Ernährungsweise. Die Welt und damit die kulturgeschichtlichen Hintergründe rückten stetig näher zusammen, die Globalisierung der Esskultur zog engere Kreise, beeinflusst von immer neuen , -teils widersprüchlichen-, Erkenntnissen zwischen Ernährung und Gesundheit. Adipositas bzw. Fettsucht sind inzwischen globale Themen hinsichtlich Volksgesundheit und deren wirtschaftlichen Folgeschäden.

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