Vegan Curry Kokos Gemüse

Kulinarisches Kino: Madame Mallory und der Duft von Curry

Madame Mallory und der Duft von Curry. Die Curry-Rezepte dieses neuen Streifens von Constantin Film begleiten eine romantische Geschichte mit Tiefgang, in der es nicht nur um´s Kochen geht. Das unterhaltsame an diesem Film ist der Culture Clash, auch im kulinarischen Sinne – so die Botschaft des Trailers. Blockbusterverdächtig macht diesen Spielberg Film nicht zuletzt  die Starbesetzung mit Helen Mirren (Die Queen) und hervorragenden indischen Schauspielern wie Om Puri, sondern auch atmosphärische Bilder  sowie  witzige Dialoge.

Curry boomt

Laut Fachpresse liegen Curry-Gerichte  und Vegan Food voll im Trend, jetzt halten sie Einzug ins kulinarische Kino (Start der Bestsellerverfilmung am 21.08). Vorab mein „freihändiger“ Beitrag zu diesem „Curry Movie“, wenn er mir gefällt, wird dieses Rezept zur persönlichen Hommage.

Meine kulinarisch-indische Farbpalette fix zubereitet in 15 -20 Minuten.

Gemüsecurry in Kokosmilch

Zutaten für 2 Portionen
• 500 ml Kokosmilch
• 2 kleine Karotten
• 1 kleine Zucchini
• 2 Frühlingszwiebeln
• 6 Blätter Chinakohl
• 2-3 Galgantblätter oder 6 Minzeblätter
• 2 TL Currypulver Madras
• 2 TL Bio Gemüsebrühe-Pulver (vegan)
• Prise Meersalz
• 2 Lemonanisblüten

 

Zubereitung

Karotten und Zucchini in kleine Würfel schneiden, Chinakohlblätter in mundgerechte Stücke, Galgantblätter und Frühlingszwiebel fein schneiden. Kokosmilch zusammen mit den Karottenwürfeln, Gemüsebrühepulver und Gewürzen aufkochen, bei kleiner Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen, Zucchiniwürfel zugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Anschließend die zerkleinerten Chinakohlblätter und Frühlingszwiebeln zugeben und bei geschlossenem Deckel auf kleinster Stufe ca. 2 Minuten gar ziehen lassen. In tiefen Tellern anrichten und mit den violett-farbenen Lemonanisblüten dekorieren.

Geschmacksprofil

Dieses farbenprächtige vegane Curry Gericht stimuliert die Phantasie: ein Stück Bollywood daheim in der Küche! Und weil die süßlich essbaren Blüten des Lemonaniskraut  optisch und geschmacklich dem ganzen eine Krone aufsetzen, dürften sie eigentlich nicht fehlen. Color your day by curry&veggies, mehr Worte braucht es nicht. Einfach freihändig kochen, reinschmecken und von Indien träumen …

Galgant Pflanze

Galgant Pflanze

Tipp

Dieses Curry-Kokos-Gemüse sättigt auch als vegane Hauptmahlzeit zusammen mit Basmatireis. Wer ohne tierische Proteine nicht kann, lässt Stücke von Hühnchen oder vom weißen Fischfilet in der heißen Kokosmilch gar ziehen. Als Alternative zu Lemonanisblüten können auch essbare Rote Blüten von der Kapuzinerkresse verwendet werden.

Kurioser Hinweis

Warum sogar Curry-Gewürzmischungen die Zucht von Schafen umweltfreundlicher macht, steht hier. Kaum zu glauben, aber wissenschaftlich belegt …

 

 

Und hier der Trailer
3 Kommentare
  • Andreas Frank
    Veröffentlicht um 18:57h, 03 September Antworten

    Hallo Stephan,

    ein feines Rezept! Und Lemonanisblüten klingen spannend.
    Aber warum Galgantblätter? Sind die milder / schärfer / feiner / anders als die Wurzel?

    Andreas

    PS: Wie war der Film?
    😉

    • Cookinator
      Veröffentlicht um 21:29h, 03 September Antworten

      Hallo Andreas
      Wer den Film Chocolat mag, wird auch diesen Film mögen.
      Galgantblaetter haben geschmacklich nichts gemein mit der Wurzel, sie schmeckem mild nach exotischem Kraut, unvergleichlich, ohne Worte 😉

      • Andreas Frank
        Veröffentlicht um 22:14h, 03 September Antworten

        Sehr interessant, hätte ich jetzt nicht gedacht. Wird ausprobiert 😉

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