Tomatenzeit: Warum Cherrytomaten manchmal küssen …

Das Geschmackserlebnis dieses einfachen Rezepts könnte surreal wie das Dali KussmundSofa wahrgenommen werden, muss es aber nicht. Tomatenzeit: Diese Cherrytomaten kommen hier in zwei Varianten, sowohl als Starter wie auch als Ausklang. Obwohl sie gekühlt serviert werden, könnte sich Man´s World – je nach Variante  – so den Kuss einer Flamenco-Tänzerin oder den einer traditionell ausgebildeten Geisha „erschmecken“. Trifft subjektiv beides nicht zu, so schmeckt´s meist real nach dem Kuss der Partnerin, ihrem Temperament und der Situation entsprechend 😉 .Frauen denken sich ihren Teil, und das ist gut so … Cherrytomaten| Mirin| Limettensaft| Honig

Schmeckt wie Küssen: Cherrytomaten| Mirin| Minze| Honig

Schmeckt wie Küssen: Cherrytomaten| Mirin| Minze| Honig

Zutaten

2 Mini-Desserts zum sanften Ausklang

  • 100 g Süße (orange) Cocktailtomaten oder Cherrytomaten
  • 2 EL Mirin (Japanischer süßer Reiswein)
  • 1 EL Limettensaft
  • ½ TL Honig, vorzugsweise würziger Waldhonig
  • Prise wenig Himalaya-Salz

Tipp: Anstelle Limettensaft und Honig gibt auch 1 EL Honigessig (z.B. Fa. Fruchtwerker) dieser Marinade eine sehr feine mildsaure Süße.

Die Verwandlung, das Spiel mit dem Feuer: Eine (leichte) Schärfe durch Aufpimpung mit Msp. Wasabi, ersatzweise Chili sowie etwas mehr Salz  reiht dieses Cherrytomaten-Rezept in der Menüfolge weiter vorne ein – beispielsweise als temperamentvoller Starter oder Zwischengang.

Zubereitung – Die Haut der Cherrytomaten einritzen. In kochendem Wasser blanchieren, Haut lässt sich jetzt leicht mit den Fingern abziehen. Die Zutaten für die Marinade vermischen. Die gehäuteten Cherrytomaten in der Marinade im Eisfach für 30 bis 60 Minuten kühlen. Gut gekühlt (nicht eiskalt!) servieren und mit Minze, Lemon-Basilikum oder Lemonaniskraut dekorieren.
Geschmacksprofil – So könnte sich Man´s World – je nach Zugabe von Schärfe bzw. Süße – den Kuss einer Flamenco-Tänzerin oder den einer traditionell ausgebildeten Geisha vorstellen. Die feinen Eigenaromen der Cherrytomaten harmonieren mit der milden Säure des Honigessigs und dem feinwürzigen Honigaroma (Geisha-Style). Zugabe von Limettensaft lässt eher eine sommerliche Note hervorschmecken – gilt für beide Varianten und erinnert in diesem Kontext an langschwarze (gebundene) Haare mit leicht fruchtigem Duft. Wer hier anfängt mit Wasabi zu spielen, erwartet ein konsequent feurig-aromatisches Vorspiel. Somit ein durchaus flamenco-lastiger Einstieg für ein aphrodisisches Menü temperamentvoller Spielart. Und wem es so zu heftig daherkommt, bevorzugt besser die süß-fruchtige Milde dieser Zubereitung als ausklingende Dessertvariante. Schmeckt so zwar nicht wie kurzatmiges Fuego, dafür aber wie ein langer sanft-lieblicher Kuss bei dem man vorher tief eingeatmet haben sollte.
In beiden Fällen ist die Marinade als kleiner Shot ein Genuss. Nun denn, dann mal ran!

Wakame-Salat |marinierte Cherrytomaten| Garnelen

Wakame-Salat |marinierte Cherrytomaten| Garnelen

Wer Wakame-Salat  schätzt und freihändig marinierte Garnelen braten kann, serviert diese Cherrytomaten wie abgebildet als Starter. Es ist ein Algensalat mit geröstetem Sesam und man findet ihn meist nur in gut sortierten Asia-Shops. Wer Sushi liebt, kann dieser Salatspezialität nicht widerstehen.

Wer den Ausklang sucht, bevorzugt eher die Dessert-Variante.

Food Pairing: Die marinierten Cherrytomaten harmonieren auch mit Wassermelone, Birne und/oder Orangenfilets. Optional werden sie noch mit fass gelagertem Aceto Balsamico beträufelt und mit Blüten des Lemonaniskraut dekoriert.

Wassermelone|marinierte Cherrytomaten|Birne

Wassermelone|marinierte Cherrytomaten|Birne

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