Treibhauseffekt Methangas Curry …

Ein phänomenaler Trend

Die Worte „Treibhausgas“ und „Klimawandel“ sind ja inzwischen genauso bekannt wie Currywurst. Inzwischen ist auch bekannt, dass der weltweit steigende Fleischverzehr seine CO 2 Last ziemlich dazupackt. Im Gegenzug die vegane Fraktion seit einigen Jahren stetig wächst, … somit beide „Phänomene“ auf ihre Art ein Trend. Und parallel dazu erfreut man/frau sich zunehmend an Curry-Gerichten, – wie in gastronomischen Fachmagazinen berichtet wird.

Kurios

Und jetzt wird die Überschrift dieses Beitrags logisch aber der Zusammenhang bleibt kurios: Nach einem Bericht aus dem Jahre 2010 in der Süddeutsche Zeitung, haben britische Forscher einen erfreulichen Zusammenhang zwischen Methangasblähungen aus der Viehzucht und Curry herausgefunden.  Die Curry-Gewürze Koriander, Kurkuma und Kreuzkümmel  senken nach deren Erkenntnissen die Methangasbildung.

„Sie töten im Darmtrakt von Schafen die Bakterien ab, die das Treibhausgas bilden. Koriander, Kurkuma und Kreuzkümmel veredeln nicht nur orientalische Speisen, sondern könnten auch das Klima verbessern. In Großbritannien gibt es ungefähr 30 Millionen Schafe.  Jedes von ihnen produziert täglich etwa 20 Liter Methan. Wie Wissenschaftler von der Universität Newcastle entdeckt haben, produzieren Schafe, die die Curry-Inhaltsstoffe als Futterzusatz erhalten, weniger Methan (Asian Australian Journal of Animal Sciences, Bd. 23, S. 889, 2010). Offenbar töten die scharfen Gewürze im Darmtrakt der Tiere jene Bakterien ab, die das Treibhausgas bilden. Dieser antibiotische Effekt ließ sich im Labor am Verdauungssaft aus Schafspansen nachweisen.“

Lammcurry mit Kichererbsen, Spinat, Karotten

Etwas Curry ins Futter und gut is´?

Nun denn, … „wir wollten es glauben“ sagen wir dann in 20 Jahren. Jetzt gilt es zu versuchen die Welt zu retten,-  auch in dem wir „klimaneutrales“ Rinder-Curry-Gericht oder eben Lammcurry indische Art an unserem Meat-Day genießen!  😉

Lammcurry

Kein fixes Gericht. Mit dem Schmorfleisch dauert´s. Treibhausgase verschwinden auch nicht so geschwind wie ein schlechter Wind aus dem Pansen:

  • Rinderschmorfleisch (z.B. 1 Beinscheibe für zwei Portionen)
  • Rinderfond (aus der Beinscheibe gezogen)
  • Kichererbsen, kleine Dose
  • Blattspinat, halbe TK Packung oder 200 g frisch
  • Karotte
  • Zwiebel, nur eine
  • Tomatenmark, zweifach konzentriert
  • Knoblauch (1 große Zehe)
  • Madras Curry, soviel dass es noch passt
  • Garam Masala kann, muss aber nicht
  • Kubebenpfeffer kann, muss aber nicht

 

 

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